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August 2010 Unter den vielen Paten stach eine besonders durch ihr Engagement, gute Ideen, hilfreichen Tipps und Tatendrang in Punkto Patenbetreuung hervor. Anke! Zuerst operierte sie als Super-Moderatorin und wenig später holten wir sie als Administratorin ins Team. Mit ihr haben wir ein vollwertiges Mitglied gewonnen, die sich mit Feuereifer um das Wohl der Patenkinder und die Kommunikation zwischen dem Team Afrika und unserer Patengemeinschaft kümmert. Ihre Kinder hat sie bereits mit dem Virus, Menschen zu helfen, angesteckt. Ihr Sohn ist bei der Kinder-Feuerwehr. Auf unserer "ÜBER UNS"-Seite stellt sie sich vor. |
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| Am 17. Oktober 2009 gründeten wir die Emukhunzulu Patengemeinschaft als eingetragenen, gemeinnützigen und mildtätigen Verein. Das Fundament für eine seriöse und anerkannte Gemeinschaft wurde somit gelegt. Ab sofort sind wir in der glücklichen Lage, jedem Spender eine vom Finanzamt anerkannte Spendenquittung auszustellen. | ![]() |
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18. Mai 2009 Der Onlineshop für unsere Patengemeinschaft wurde eröffnet Hintergrund dieses Shops soll eine Vereinfachung der Bestellprozedur und mehr Flexibilität für die Paten darstellen. Inzwischen ist er von der Patengemeinschaft als hilfreich und übersichtlich akzeptiert und angenommen worden. Er wird liebevoll "Tante Emuk-Lädchen" genannt. Dieses Unterforum erreicht man über das Patenforum. Eine Registrierung nur für PatINNen wird von Chrisi vorgenommen. |
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März 2009 Mama Lydiah House In den letzten Monaten während unseres Bestehens stellte uns Fred hin und wieder Notfälle von Kindern in erbärmlichen Situationen vor. Anfangs bezogen die Kinder, die keine Eltern oder Verwandte mehr hatten, Teile des durch Kredite finanzierten kleinen Gebäudes hinter der Schule, in dem sich auch unsere Küche mit dem neuen Jiko befand. Dort gibt es neben der Küche noch drei weitere kleine Räume. Diese wurden kurzerhand zu einem Aufenthaltsraum und jeweils einem Mädchen- und Jungenschlafraum deklariert. Ein weiterer Schritt nach vorne war die Einstellung einer Hausmutter, die mit in diesem Boardinghaus wohnen und sich um die Kinder kümmern soll. |
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In Kenia ist es üblich einem Boardinghaus einen Namen zu geben. Als Namenspatin über unser Haus wacht Lydiah Nyangwese. Sie verstarb 2008 im Alter von 74 Jahren an Krebs. Zeit ihres Lebens hat diese einfache Frau unter ärmlichsten Bedingungen alleine ihre Kinder versorgt und durchgebracht. Sogar für ihre Enkelkinder war sie Mama-Ersatz. Ihre eigenen Bedürfnisse stelle sie dabei immer in den Hintergrund. |
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| Im Mama Lydiah House lebt ihr Gedanke weiter. | |||
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Ende 2008 Ein neues Teammitglied kam hinzu Durch die heranwachsende Anzahl von Patenkindern entschieden wir uns für eine Vergrößerung unseres Teams, damit die Arbeit hier in Deutschland qualitativ weiter gewährleistet bleibt. Nun hat auch Christiane, genannt Chrisi, zu uns gefunden und sich dem Bestell-Prozedere gewidmet. Auf unserer "ÜBER UNS"-Seite stellt sie sich vor. |
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Juli 2008 Eine Reise nach Kenia Im Rahmen einer privaten Reise nach Kenia hatte ich die Gelegenheit das Emukhunzulu Education Centre zu besuchen. Nach einer längeren Anreise betrete ich am 04.Juli 2008 morgens das Schulgelände. Das Tor, der rote Boden, das Schulgebäude, alles ist so vertraut von Fotos und nun ist es Wirklichkeit. Ich fühle mich direkt wie zu Hause. Nach einer kurzen Besprechung im Büro des Schulleiters besuchen wir jede einzelne Klasse. Die Klassenräume sind sehr geräumig, die Kinder sitzen in ihren Schulbänken und folgen wissbegierig dem Unterricht. Die Schule umfasst zurzeit die Vorschule, welche die Baby-Class, die Nursery, sowie die Pre-unit umfasst sowie die Klassen 1-8. Jedes Jahr wurde eine neue Klasse angebaut, so dass die ersten Schüler Ende 2011 ihr KCPE (Kenianisches Zertifikat über die primäre Ausbildung) ablegen können. Ich stelle unsere Patengemeinschaft, für die ich stellvertretend den Weg in die Schule gefunden habe, vor und wir holen die Patenkinder nach vorne, so dass Fotos gemacht werden konnten. Danach habe ich die Lehrer in ihrem Lehrerzimmer aufgesucht, da sie in unseren Augen auch ein wichtiger Bestandteil in unserer Zusammenarbeit darstellen. |
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Das Lehrerteam besteht zurzeit aus 10 hoch motivierten Männern und Frauen, denen es Freude bereitet den Kindern den Lehrstoff zu vermitteln. Ich konnte mich persönlich von einem qualifizierten Unterricht überzeugen. Die Schule genießt in der Umgebung einen sehr guten Ruf, so dass selbst von besser Verdienenden Kinder dorthin geschickt werden und von den öffentlichen Schulen genommen werden. Hauptsächlich soll die Schule aber jedem Kind, welches über gewisse gute Leistungen verfügt, offen stehen. Deshalb gehen auch Kinder zur Schule, deren Eltern das notwendige Geld nicht aufbringen können. Hier setzt unsere Unterstützung ein, da die Schule auch an ihre eigenen Grenzen stieß. Nach den Besprechungen erfolgten zusammen mit dem Schuldirektor und dem Headmaster einige Familienbesuche von Patenkindern. Einige Paten hatten Geld für Sonderspenden zur Verfügung gestellt, andere Familien waren Notfälle, wo wir nach dem Rechten gesehen haben und um festzustellen, wie man der Familie helfen kann. Die Verwendung der Spendengelder wurde sorgfältig durch unseren kenianischen Partner durchgeführt. Dies konnte ich selbst überprüfen und auch dokumentieren. Nach gut zwei Stunden waren wir wieder an der Schule angelangt, wo dann die inzwischen gelieferten Bananen und die Milch für alle Kinder der Schule vorbereitet waren. Diese kleine Aufmerksamkeit erfolgte von uns im Namen aller Paten. Das Küchenteam sowie zusätzlich die meisten Lehrer stemmten den Ansturm der Kinder. Nach ca. 45 Minuten hatten 228 kleine Kenianer mehrere Bananen verdrückt und einen heißen Becher Milch getrunken. Danach war etwas Spaß angesagt. Mit Gitarrenbegleitung reckten sich Arme in die Luft, Kinder sangen und klatschten in die Hände... einige legten Tanzeinlagen ein und auch die Lehrer ließen sich von der ausgelassenen Stimmung anstecken. Schließlich setzte sich ein riesengroßer Kreis mit tanzenden Menschen um den Mast in der Mitte des Schulhofes herum... Mittlerweile hatte sich sogar außerhalb der Schule ein Publikum mit erstaunten Gesichtern eingefunden, die sich wohl fragten, was in dieser Schule alles gerade wohl so vor sich ging. Am Abend wurde es Zeit für die Kinder ihre Schulsachen zu packen und sich dann auf dem Schulhof zum Appell zu versammeln. Dies geschieht immer in einem großen Halbkreis rund um den Fahnenmast. Es werden kurze Ansprachen der Lehrer gehalten, in dem der Tag noch einmal besprochen wird sowie gute Wünsche und Ratschläge werden für den restlichen Tag erteilt. Am zweiten Tag meines Besuches stand die Aufnahme von Kinderbiografien an, welche ich in Zusammenarbeit mit dem Headmaster sowie einigen Verwandten der Kinder erstellen konnte. Gleichzeitig ist auch wieder Post von einigen Paten eingetroffen, die an diesem Morgen verteilt werden konnte. Die Kinder haben sich wahnsinnig über die Briefe und Fotos gefreut. Mittlerweile ist Pause. Die Kinder wuseln über den Schulhof. Einige stehen an der Küche an, um sich ihre tägliche Schulmahlzeit abzuholen. Auch hier konnte ich mich davon überzeugen, dass das gespendete Geld ordnungsgemäß verwendet wird, denn alle Kinder, die im Rahmen des Sponsorprogrammes auch ein Schulessen erhalten, holten sich ihre Mittagsmahlzeit ab. Eine Gruppe der Kinder sammelt Müll und bringt ihn zum Müllhaufen.. wo dieser dann später verbrannt wird... in der Schule und auf dem Gelände wird viel Wert auf Ordnung und Sauberkeit gelegt... was für kenianische Verhältnisse außergewöhnlich ist. Ich sehe mir weiterhin das Treiben auf dem Schulhof an, um noch einige Schnappschüsse zu machen. Sobald die Kamera an ist, drängen sich die Kinder um mich herum und wollen sich auf dem Bildschirm der Kamera sehen. Besonders fasziniert sind die Kleinen von meiner weißen Hautfarbe, da sich nicht alle Tage ein Europäer mitten auf dem Lande sehen lässt. Kurz nach der Pause konnten noch Klassenfotos gemacht werden, die man nun in der Bildergalerie auf unserer Homepage anschauen kann. Selbstverständlich wanderten die Fotos auch nach Kenia, wo sie nun in jedem Klassenraum aufgehängt worden sind. Zu guter Letzt konnte ich miterleben, wie die von unseren Paten georderten Schuluniformen sowie Moskitonetze und Regenjacken an die betreffenden Kinder ausgegeben wurden. Die Verteilung der einzelnen Kleidungsstücke erfolgte mit größter Sorgfalt und Aufmerksamkeit des Schulleiters und des Headmasters. Die Kinder wurden im Anschluss noch einzeln für die Paten fotografiert. |
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Am Abend erfolgte wieder der Appell zum Abschluss des Schultages. Ich nutzte die Gelegenheit, um mich für diese zwei besonderen Tage zu bedanken. Im Namen aller Paten verabschiedete ich mich und die Kinder verliessen das Schulgelände. Danach erfolgte noch ein Abschlussgespräch mit dem Schulleiter. Dann hieß es auch für mich Abschied nehmen.Mit vielen Impressionen, Unterlagen und neuen Anregungen bin ich wieder in Deutschland gelandet. Meine Gedanken gehen zurück an diese wunderschöne Zeit... es ist definitiv ein besonderer Ort, besondere Menschen, eine schöne Atmosphäre und ein gutes Gefühl, was ich habe. Das Geld wird gebraucht, das Geld kommt an und das Geld wird ordnungsgemäß mit größter Sorgfalt verwendet. Fred und die Lehrer geben sich große Mühe alles nach unseren Wünschen zu erfüllen sowie wir uns Mühe geben auf die Bedürfnisse der Kenianer einzugehen. Das Vertrauen ist auf beiden Seiten gefestigt worden und wir als Team der Patengemeinschaft sind von unserer Arbeit in der Gemeinschaft mit allen Paten überzeugt. So steht schon fest, dass ich irgendwann wiederkommen werde, hoffentlich auch mit vielen Paten. |
![]() Sandra Zitzelsberger (Team Emukhunzulu-Patengemeinschaft) |
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Mai 2008
Das Team wurde erweitert und die Webseite wurde erstellt Seit Ende Mai hat sich unser Team um unsere Uschi erweitert, die sich mit Feuereifer der Erstellung unserer neuen Webseite www.emukhunzulu-patengemeinschaft.com gewidmet sowie das Fundraising übernommen hat. Damit diejenigen, die sich nicht aktiv am Forum beteiligen, wissen, mit wem sie es zu tun haben, stellte sie sich gleich auf der neuen Internetseite, auf der "ÜBER UNS"-Seite vor. |
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Dezember 2007 Die Patengemeinschaft wurde gegründet Im Dezember 2007 entstand der Kontakt durch den Verein „Jamaa – Kinderprojekt Afrika“, der die Schule durch Projekte unterstützt. Einige Paten entschlossen sich, dieser Schule durch die Vermittlung von Schulpatenschaften zusätzlich zu helfen. So wurden alsbald die ersten Kinder vermittelt und das Forum organisiert, so dass der Grundstock für unseren heutigen Erfolg gelegt werden konnte. In der Zwischenzeit wurden bis heute 54 Kinder vermittelt. Einige Kleinprojekte konnten in Angriff genommen werden, sowie das Unterstützungsprogramm ausgeweitet werden. |
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September 2007 Wie alles begann Ungefähr eine Stunde Fahrzeit nördlich des Viktoriasees in Kenya, in der Nähe der Stadt Kisumu, liegt das Dörfchen Khumusalaba. Hier gründete der Schuldirektor Nehemiah Ndeta zusammen mit seinem Bruder Fredrick Buliba Ndeta vor vier Jahren eine Primary School, das Emukhunzulu Education Centre. Die Schule beherbergt momentan über 200 Kinder, die sich auf 5 Klassen, sowie baby class, nursery und pre unit verteilen. Klassenräume wurden bis zur 8. Klasse erstellt. Mittlerweile hat Fredrick Buliba Ndeta die Leitung zusammen mit einem Headmaster übernommen. Die Bevölkerung in Khumusalaba ist sehr arm. Die meisten Menschen sind Farmer, deren Erträge aber oft nicht mal die nötigsten Lebensbedürfnisse stillen. Die oft kinderreichen Familien leben in großem Elend. Krankheiten, u. a. Aids hat vielen Kindern die Mutter oder den Vater genommen, die dann als Waise notdürftig bei Verwandten, die selbst kaum für sich sorgen können, untergebracht werden. Die Kinder hungern, sind medizinisch unterversorgt und haben kaum Kleidung. Die für die Schule erforderlichen Gebühren, wie Anschaffung von Schulmaterial und Schuluniformen, aufzubringen, ist für die meisten dieser Familien fast unmöglich. Zudem können viele Familien auf die Mithilfe der Kinder beim Broterwerb nicht verzichten.
Doch ohne Ausbildung gibt es keine Hoffnung auf ein besseres Leben. Daher haben sich ein paar Paten zusammengetan und die Emukhunzulu Patengemeinschaft gegründet. Zusammen mit der Organisation Jamaa – Kinderprojekt Afrika e.V. (Website http://www.jamaa.info/), die an der Schule ebenfalls Projekte unterstützt und jedes Jahr vor Ort reist, erarbeiteten wir uns ein Konzept, mit dem wir den Schulleiter und die Kinder unterstützen können. Durch Schulpatenschaften wollen wir es den bedürftigsten Kindern ermöglichen, die Schule zu besuchen, um durch Bildung eine neue Chance zu bekommen. Zusätzlich haben die Paten, wenn sie es möchten, die Möglichkeit dafür zu sorgen, dass ihr Patenkind eine tägliche warme Mahlzeit bekommt. Sie können ihm eine Schuluniform und der ganzen Familie oder auch einer fremden bedürftigen Familie ein Lebensmittelpaket bestellen, um die Not etwas zu lindern und dafür zu sorgen, dass immer mehr Kinder zur Schule geschickt werden. Auch ist es möglich, den Kindern der ganzen Schule Bananen zu spenden. Die Patenschaftsgebühr wird monatlich vorausbezahlt und beträgt 15 Euro*. Eine Bananenspende für alle Kinder ist für 18 Euro* möglich. Bei den Übergaben der Uniformen und der Lebensmittelpakete werden selbstverständlich Fotos gemacht, die den Paten vorgelegt werden. Wir fördern zudem einen regelmäßigen Briefwechsel zwischen Paten und Patenkind. In den ersten drei Monaten unseres Bestehens konnten bereits 34 Patenschaften vermittelt und dadurch weitere Lehrer eingestellt werden. Über eine große Bücherspende des Jamaa e.V. konnten viele Schulbücher und Lehrmaterial angeschafft werden. Bereits 22 Lebensmittelpakete wurden an bedürftige Familien verteilt.
Wenn Sie sich für unser Projekt interessieren, sind sie herzlich willkommen. * zu der Zeit gültige Gebühren |
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